Asylrecht

Das Asylrecht stellt einen Sonderbereich des Ausländerrechts dar. Eine Ausländerin oder ein Ausländer kann in der Bundesrepublik Deutschland einen Asylantrag stellen, wenn sie oder er auf Grund von politischer, sexueller oder anderer Verfolgung oder auf Grund von militärischen Ausschreitungen oder anderweitiger Lebensgefahr nicht in sein Heimatland zurückkehren kann oder will.

Dabei kommt es immer wieder zu Ablehnungen von Asylanträgen, gegen die man rechtlich vorgehen kann. In den Jahren 2016 und 2017 lag der Anteil der erfolgreichen Asylklagen bei ca. 50%. Dies zeigt, dass eine hohe Anzahl von Ablehnungen rechtswidrig war und dass eine Klage gegen einen negativen Bescheid oft anzuraten ist. Wir haben langjährige Erfahrung mit Asylverfahren und Klagen und sind stolz auf eine hohe Erfolgsquote. Wir gehen detailliert auf jeden einzelnen persönlichen Fall ein, um Ihnen bestmögliche Chancen vor Gericht zu ermöglichen.

Wir beraten Sie auch bereits vor Antragstellung bzw. vor der persönlichen Anhörung und bereiten Sie optimal vor, um in dieser oft belastenden Situation Ihre Belange bestmöglich zu vertreten.

Wir beraten Sie auch bereits vor Antragstellung bzw. vor der persönlichen Anhörung und bereiten Sie optimal vor, um in dieser oft belastenden Situation Ihre Belange optimal zu vertreten.

Asyl beantragen

Asyl kann bei jeder Sicherheitsbehörde (z. B. der Polizei), bei der Ausländerbehörde oder in Ankunftszentren und Aufnahmeeinrichtungen beantragt werden.

Falls Sie dies wünschen, beraten und begleiten wir Sie auch schon vor bzw. während der Antragstellung. Dies kann besonders bei Fällen, in denen Schwierigkeiten zu erwarten sind, sehr empfehlenswert sein. Wir garantieren dabei schon in dieser Phase, dass keine vermeidbaren Missverständnisse entstehen und dass Sie Ihre Möglichkeiten und Rechte bestmöglich nutzen.

Abgelehnter Asylantrag

Falls Sie das Gefühl haben, dass Ihr Antrag zu Unrecht abgelehnt wurde, müssen Sie gegen den abgelehnten Bescheid klagen. Wir empfehlen Ihnen in diesem Falle dringend, sich so schnell wie möglich anwaltliche Unterstützung zu suchen. Dies gilt in besonderem Maße, falls die Ablehnung als „offensichtlich unbegründet“ bezeichnet sein sollte. Ihr Anwalt muss dann sofort, innerhalb weniger Tage, rechtliche Schritte einleiten, um eine Ausweisung zu verhindern. Bei einer „normalen“ Ablehnung wird der Anwalt Klage einlegen und in Zusammenarbeit mit Ihnen die Klage begründen sowie Sie auf die Verhandlung vorbereiten und Sie zu dieser begleiten.

Endgültige Ablehnung des Antrages und der Klage

Sollten auch die Klage erfolglos und alle weiteren Klagemöglichkeiten entweder ausgeschöpft sein oder keine Erfolgsaussichten bieten, Sie aber keinesfalls in Ihr Herkunftsland zurückkehren können, gibt es unter bestimmten Voraussetzungen andere Möglichkeiten des rechtmäßigen Aufenthalts in Deutschland. Wir werden Sie bezüglich dieser Möglichkeiten frühzeitig beraten, wenn ein Misserfolg der Klage(n) absehbar ist.