Erbrecht

Das deutsche Erbrecht ist in den §§ 1922 bis 2385 des Bürgerlichen Gesetzbuchs geregelt. Es ermöglicht die generationsübergreifende Vermögensplanung und genießt durch Art. 14 GG Grundrechtsschutz. Es definiert die Rechte und Pflichten für die Ausgestaltung des Nachlasses. Es umfasst Bestimmungen zur gesetzlichen und testamentarischen Erbfolge sowie zur Annahme, Ablehnung oder Anfechtung des Erbes, die je nach individueller Sachlage angewandt werden. Dabei regelt das Erbrecht vor dem Erbfall die Bereiche des Testaments, des Erbvertrages und der Vorsorgevollmacht. Nach dem Erbfall geht es um die Erbenfeststellung, die Auseinandersetzung mit einem etwaigen Anspruch auf den Pflichtteil oder auch um die Anfechtung eines Testaments.

Durch ein Testament oder einen Erbvertrag kann genau geregelt werden, wer neben dem Pflichtteil das Eigentum und Vermögen erbt. Die bestimmten oder – bei fehlendem Testament – gesetzlichen Erbinnen und Erben haben sodann die Möglichkeit, das Erbe anzunehmen oder auszuschlagen. Mit einer Annahme sind die entsprechenden Pflichten des BGB verbunden, über die wir Sie gerne aufklären.

Wir unterstützen Sie darüber hinaus bei der Gestaltung eines eigenen Testaments oder der gerichtlichen Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Im Falle eines Erbschaftsstreits ist es wichtig, über vorliegende Rechte aufgeklärt zu werden und eine Vermittlung zwischen den Erben zu erreichen, um für eine gerechte Aufteilung zu sorgen. Dies übernehmen wir gerne für Sie. Tritt im familiären Umfeld ein Todesfall ein, haben die Angehörigen oftmals zahlreiche rechtliche Fragen. Dafür stehen wir Ihnen ebenfalls gerne anwaltlich beratend und unterstützend zur Seite.