Was ist in der Erstberatung inbegriffen?

Die Erstberatung umfasst ein umfangreiches Gespräch zur Klärung Ihrer rechtlichen Fragen und Sichtung Ihrer Unterlagen.


Wie läuft die Erstberatung ab?

Für eine optimale Erstberatung sollten Sie uns Ihre relevanten Unterlagen und Dokumente vor dem anberaumten Termin zukommen lassen.

Nach Prüfung Ihrer Unterlagen findet ein Erstberatungsgespräch statt. In diesem werden Erfolgsaussichten und möglich Kosten besprochen sowie Ihre rechtlichen Fragen geklärt.


Welche Kosten kommen nach der Erstberatung auf mich zu?

Welche Kosten nach einer Erstberatung auf Sie zukommen, hängt von Ihrem Fall und dem damit verbundenen Aufwand ab. Nach dem Erstberatungsgespräch können wir Ihnen einen Kostenvoranschlag unterbreiten.


Wie kann ich bezahlen?

Sie können bar, mit EC-Karte oder per Überweisung bezahlen.


Ist eine Ratenzahlung möglich?

Sie können eine Ratenzahlung vereinbaren, jedoch muss diese mit uns abgesprochen werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Mindestrate 100 € pro Monat beträgt, da der buchhalterische Aufwand sonst unverhältnismäßig hoch wird. Eine Ratenzahlung der Erstberatungsgebühr ist nicht möglich.


Was ist Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe?

Prozess- und Verfahrenskostenhilfe (PKH/VKH) ist eine staatliche Unterstützung. Bei gerichtlichen Verfahren übernimmt der Staat unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten der Prozessführung teilweise oder vollständig.

Wie beantrage ich Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe?

Mithilfe des folgenden Formulars können Sie Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe beantragen:


https://justiz.de/formulare/zwi_bund/zp1a.pdf


Wer bekommt Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe ?

Bei geringem Einkommen und Vermögen besteht die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe bei gerichtlichen Verfahren in Anspruch zu nehmen.


Welche Kosten werden von der Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe übernommen?

Bei der Prozess- und Verfahrenskostenhilfe werden unter Umständen Gerichtskosten und Anwaltskosten ganz oder zum Teil erstattet.

Falls Sie allerdings den Prozess verlieren sollten, müssen Sie trotz der Bewilligung der Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe die Kosten der Gegenseite tragen.


Muss Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe zurückgezahlt werden?

Es ist je nach Einkommen und Vermögen auch möglich, dass eine Ratenzahlung der Kosten angeordnet wird. Sollte sich Ihre finanzielle Situation innerhalb von vier Jahren verändern, ist das Gericht berechtigt, dies zu überprüfen.


Welche Unterlagen/Dokumente sind für die Einreichung eines Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe-Antrages erforderlich?

Für die Beantragung von Prozess- und Verfahrenskostenhilfe ist gegebenenfalls Folgendes zu belegen:

– Beitragszahlung Ihrer Rechtsschutzversicherung

– Beschluss oder Nachweis, dass Sie einer anderen Person zum Unterhalt verpflichtet sind

– Beschluss oder Nachweis, dass Sie einem Angehörigen Bar- oder Naturalunterhalt gewähren

– Einkommensnachweise (zum Beispiel: Lohnbescheide der letzten 3 Monate, Steuerbescheid, Bewilligungsbescheid mit Berechnungsbogen, Nachweise über Sozialhilfe, Nachweis über Wohngeld, Nachweis über Rente, Arbeitslosengeldbescheid)

– Einkommensnachweise des Ehegatten/der Ehegattin

– Nachweise über Abzüge (Angaben sind auf dem Lohnzettel enthalten, wie Steuern, Lebensversicherung etc. oder Betriebsausgaben für Selbstständige)

– Abzüge des Partners

– Bankauszüge der letzten 3 Monate zu allen Konto, die Sie besitzen

– Nachweise über Grundstückseigentum (Kaufvertrag)

– Nachweise über Eigentum von Kraftfahrzeugen (Kaufvertrag)

– Nachweise über andere Vermögenswerte

– Nachweise über andere Zahlungsverpflichtungen (zum Beispiel Kredite oder Darlehn)

– Nachweise über besondere Belastungen (zum Beispiel Mehrausgaben für körperlich behinderte Angehörige)